
Google schließt 22 Sicherheitslücken in Android 17
Mit der neuen Android Version 17 hat Google bereits zum Start 22 Sicherheitslücken geschlossen. Nach Angaben des Unternehmens hätten Angreifer diese Schwachstellen unter anderem nutzen können, um Schadsoftware auf Geräte einzuschleusen.
Laut einer veröffentlichten Sicherheitswarnung wurden alle behobenen Lücken in den Bereichen Framework und System als Risiko der Stufe „hoch“ eingestuft. Über die Schwachstellen hätten Angreifer möglicherweise Schadcode aus der Ferne ausführen, sich erweiterte Zugriffsrechte verschaffen, sensible Daten auslesen oder Geräte durch sogenannte Denial-of-Service-Angriffe außer Betrieb setzen können.
Google betont, dass die Warnmeldung aus Transparenzgründen veröffentlicht wurde. Mit dem Sicherheitspatch vom 1. Juli 2026 (Patchlevel 2026-07-01) gelten die genannten Sicherheitsprobleme als behoben. Die entsprechenden Sicherheitsupdates stehen zudem im Android Open Source Project (AOSP) zur Verfügung.
Ob auch ältere Android Versionen von den Schwachstellen betroffen sind, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Zudem gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass die Sicherheitslücken bereits aktiv ausgenutzt wurden.
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