AMD stellt RAM-Verschlüsselung für Ryzen-CPUs der Zen-5-Generation wieder her

AMD bringt die RAM-Verschlüsselung TSME für Ryzen-Prozessoren der Zen-5-Generation zurück. Wie das Unternehmen gegenüber US-Medien bestätigte, soll im Juli ein Firmware-Update erscheinen, das die Funktion wieder aktiviert. Damit reagiert AMD auf die Kritik vieler Nutzer.

TSME (Transparent Secure Memory Encryption) verschlüsselt den Arbeitsspeicher automatisch und schützt so vor Angriffen, bei denen Angreifer mit physischem Zugriff Daten aus dem RAM auslesen wollen. Die Technik wird von vielen AMD-Prozessoren seit 2016 unterstützt, auch wenn sie nicht bei allen Modellen offiziell beworben wurde.

Für Zen-5-Prozessoren hatte AMD die Funktion vor einigen Monaten mit einem AGESA-Update deaktiviert ohne Vorankündigung oder Erklärung. Dies sorgte für Kritik in der Community, da ein wichtiges Sicherheitsmerkmal plötzlich verschwand. Nach Beschwerden und Diskussionen, unter anderem auf GitHub, stellt AMD TSME nun wieder bereit.

Warum AMD die Funktion deaktiviert hat, bleibt weiterhin unklar. TSME gilt vor allem als Sicherheitsmerkmal für Business- und Serverprodukte. AMD bewirbt die Technologie offiziell bei Epyc-Prozessoren, ausgewählten Embedded-Modellen sowie Ryzen-PRO-CPUs, nicht jedoch bei den meisten regulären Verbraucherprozessoren.

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